Das serbische Immobilienportal "imovina.net" hat eine Grafik veröffentlicht, in der die Stadtteile von Belgrad farblich markiert je nach Höhe der in dem Portal nachgefragten – also nicht tatsächlich erzielten! – Immobilienpreise dargestellt werden.
Naturgemäß liegt das Preisniveau in den Randbezirken der Hauptstadt niedriger und bewegt sich von 820 Euro pro Quadratmeter in den südöstlichen (Veliki mokri lug) über 827 Euro/qm in den nordöstlichen (KrnjaÄa) Randbezirken bis hin zu 950 Euro/qm in den südwestlichen und nordwestlichen Randbezirken wie Željezak und Zemun polje.
In den zentrumsnahen Stadtteilen werden durchwegs Immobilienpreise von über 2.000 Euro/qm verlangt. Spitzenreiter sind die Bezirke Topcider mit 2.347 und Beli dvor mit 2.850 Euro/qm. Vor Jahresfrist lagen die Preise für Eigentumswohnungen in diesen gefragten Gegenden noch bis zu 20 % niedriger.
Der Immobilienmarkt in der Hauptstadt scheint sich also wieder gefangen zu haben.