Wie das kroatische Immobilienportal CentarNekretnina in seiner Untersuchung für den Juni 2009 berichtet, sind die kroatischen Immobilienpreise weiter im Fallen begriffen.
In der Hauptstadt Zagreb sind die Preise für Immobilien gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,5 % zurückgegangen, während an der Adria der Rückgang nur 2,2 % betrug. Für ganz Kroatien fielen die Immobilienpreise um durchschnittlich 2,5 %.
Dabei handelt es sich wohgemerkt nicht um Werte von tatsächlichen Immobilienverkäufen, sondern um die Angebotspreise. Da die angebotenen Preise erst allmählich an die Marktsituation angepasst werden, ist davon auszugehen, dass der Preisverfall tatsächlich noch stärker ist.
Wenn man bedenkt das in Spanien die Immobilienpreise teilweise bis zu 50 Prozent eingebrochen sind, ist Kroatien eins der Länder mit den stabilsten Immobilienpreisen. Fakt ist, dass vor allem Immobilien in erster Reihe zum Meer im Wert stabil geblieben sind wenn nicht gerade ein Notverkauf erfolgen musste weil die Bank Druck ausgeübt hat. Wir denken, dass Kroatien die Immobilienkrise im Küstenbereich locker aussitzt und auf den EU- Beitritt wartet. Sicher ist aber , dass der potentielle Käufer nicht mehr jeden Schrott zu überteuerten Preisen kauft und sich der Markt mehr an einem vernünftigen Preis -Leistungsverhältnis ausrichten wird. Wir erwarten im Preisgefüge mittelfristig keine Abrutsche nach unten aber auch keine Höhenflüge in Hinsicht auf den EU -Beitritt