Tag Archiv für Eigentumswohnung

Versicherungen für die Eigentumswohnung

Wohneigentum gilt in den Augen vieler als sicherer Hafen für Kapital und als Säule der Altersvorsorge. Dabei muss es sich nicht immer um das Eigenheim auf der eigenen Parzelle handeln. Speziell in Stadtgebieten greifen viele zu Eigentumswohnungen, die sich nicht nur als Notnagel für den Ruhestand nutzen lassen, sondern auch vermietet werden können.

Dabei taucht eine Frage immer wieder auf: Welche Versicherungen brauche ich für meine Eigentumswohnung? Obwohl man versucht sein könnte, diese Frage kurz, knapp und pauschal zu beantworten, werden Experten hier wesentlich weiter ausholen. Warum? Anders als beim Eigenheim in Form eines Einfamilienhauses, welches auf dem eigenen Grundstück steht, kann es im Fall der Eigentumswohnung durchaus sein, dass im Zuge der Eigentümergemeinschaft wichtige Policen bereits zentral abgeschlossen werden.

Gebäudeversicherung und Grundbesitzerhaftpflicht

Beide Versicherungen dürfen aus Sicht von Experten in keinem Ordner von Immobilien-/Grundstücksbesitzern fehlen. Bezüglich einer Eigentumswohnung wird deren Abschluss für den einzelnen Eigentümer natürlich schwierig. In den meisten Fällen wird daher die Eigentümergemeinschaft diesen Part übernehmen und als Ganzes in den Versicherungsvertrag eintreten.

Dass Besitzer von Wohneigentum diese Policen bzw. deren Abschluss im Auge behalten sollten, zeigen immer wieder Fälle aus dem Alltag. Denn auch wenn man sich als Mitglied einer Eigentümergemeinschaft für den einen oder anderen Schaden nicht verantwortlich fühlt – eine Haftung kann letztendlich doch in Höhe des Eigentumsanteils gegeben sein.

Versicherungen für den Wohnungseigentümer  

Die Eigentumswohnung in bester Stadtlage hat natürlich viel für sich. Allerdings darf man als deren Eigentümer einige Punkte nicht aus den Augen lassen. Dies betrifft unter anderem die Rechtsschutz- (wichtig: Vermieter sollten auf entsprechende Leistungsbereiche achten) oder Hausratversicherung, welche das Inventar – also Mobiliar, Unterhaltungs- sowie Gebrauchselektronik und Vermögensgegenstände – schützt. Darüber hinaus muss aber auch an die private Haftpflichtversicherung gedacht werden.

Denn wer als Wohnungseigentümer auf deren Schutz verzichtet, kann unversehens vor hohen Schadenersatzforderungen stehen. Ein Beispiel: Am Balkon sind Blumenkästen angebracht. Durch eine Unachtsamkeit stürzt einer der Blumenkästen ab und landet auf einem parkenden Pkw. Oder man vergisst schlicht und ergreifend den Wasserhahn der Badewanne. Das Missgeschick bekommt auch der Nachbar in der darunterliegenden Wohnung zu spüren.

In beiden Fällen kann es durchaus teuer werden. Wer mehrere zehntausend Euro nicht aus der Haushaltskasse stemmen will, sollte sich daher für die Option Haftpflichtversicherung entscheiden. Schließlich reicht deren Schutz weit über den Aspekt der Eigentumswohnung hinaus, die Haftpflicht schützt ja bekanntlich auch als Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr und deckt selbst den Schaden von Haustieren, welche unter die Kleintier-Regelung fallen.
 

Immobilienpreise in Kroatien weiterhin unter Druck

Bei den Immobilien in Kroatien ist der Abwärtstrend noch immer nicht gestoppt. Wie sich aus der September-Bericht von Centarnekretnina ergibt, sind die Preise für mmobilien in der Hauptstadt Zagreb sogar hinter den Stand von Mai 2006 zurück gefallen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Preise um 2,4 % zurück gegangen. Der Durchschnittspreis für einen Quadratmeter ener Eigentumswohnung liegt jetzt bei 1.761 €.

Etwas besser sieht es an der Adriaküste aus. Dort sind zwar die Preise gegenüber dem Vormonat auch um 0,5 % gefallen, doch beträgt der Rückgang gegenüber dem Vorjahr nur 1,4 %. Bemerkenswert ist dabei, dass die Preise von Eigentumswohnungen und Apartments weiter fallen, während sich das Preisniveau der Wochenendhäuser leicht erholt. Wenig überraschend ist dabei die Tatsache, dass die Grundstückspreise in der Region Dubrovnik am höchsten sind, während an der Adriaküste im Raum Senj die niedrigsten Preise gezahlt werden.

Da die Tourismus-Saison ihrem Ende zugeht, ist für die nächsten Monate weiterhin mit einer sinkenden Nachfrage und fallenden Preisen zu rechnen.

Eigentumswohnung oder Haus?

Ist man im Leben angekommen und hat eine festen Job und eine feste Partneschaft kommt bei den meisten Menschen die Frage auf, wo man seine Zukunft verbringt. Hier ist nicht nur die Frage er Stadt entscheidend. Möchte man in eine Großstadt wie Berlin ziehen, da man Kultur und ein aufregendes Leben mag oder reicht einem auch eine ländlichere Gegend wie Potsdam oder Dresden, wo zwar weniger los ist, aber man Ruhe und Entspannung vom alltäglichem Stress findet? Auch die Frage nach der Wohnform ist ein wichtiges Thema. Soll es eine Eigentumswohnung oder ein Haus mit Garten sein?

Vorteile beider Wohnarten

Möchte man sein Leben mitten in der Stadt verbringen wäre eine Eigentumswohnung sinnvoll. Diese liegen zumeist im Zentrum einer Stadt und man hat jeden Tag Anteil am Trouble. Zudem sind alle Fahrtwege auf ein Minimum reduziert bzw. man kann die Stadt auch leicht zu Fuß erkunden. Ein Haus mitten in der Innenstadt wird sich nicht bauen lassen. Hier wird meist der Sadtrand favorisiert, der einem zwar die Vorteile einer Stadt bietet und doch Ruhe garantiert. Eine gute Infrastruktur ist hier ein wichtiges Kriterium. Manche entscheiden sich ihr Haus im Grünen zu bauen. In einem kleinen Dorf oder Landkreis kann man sich niederlassen ohne die Hektik einer Stadt. Man ist zwar auf ein Auto angewiesen, doch die Abgeschiedenheit wiegt dies meist auf. Soll die Stadt trotzdem nicht allzu weit entfernt sein bietet sich ein Hausbau in Brandenburg an, da Berlin sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch gut mit dem Auto zu erreichen ist. Die Entscheidung sollte jedoch gut übedacht sein, da dieser Schritt für mehrere Jahre ausgelegt ist und eine Meinungsänderung zu immensen Kosten führen kann.

 

Besteuerung von Mieteinnahmen in Kroatien

Als Inhaber einer Eigentumswohnung oder sonstigen Immobilie in Kroatien stellt sich oft die Frage: Was tun mit den Räumlichkeiten, wenn man nur einen Bruchteil des Jahres selbst anwesend ist.

Eine Vermietung von Zimmern/Apartments ist oft nur während der kurzen touristischen Saison möglich und soll deswegen an anderer Stelle behandelt werden.

Verbleibt also die längerfristige  Vermietung zu Wohn- oder gewerblichen Zwecken.

Die Vermietung von Wohnungen muss – anders als in Deutschland – beim Finanzamt angemeldet und der Mietvertrag vorgelegt werden. Aufgrund des Mietvertrages setzt das Finanzamt sofort die – meist vierteljährlichen – Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer fest. Auch die Mieteinkünfte von Ausländern unterliegen der kroatischen Einkommensteuer, da bei Vorliegen eines Doppelbesteuerungsabkommen in der Regel das Belegenheitsprinzip für Immobilien gilt; gibt es kein DBA , so verfügt Kroatien ohnehin über das Besteuerungsrecht.

Umsatzsteuerlich ist die Vermietung von Wohnraum - unabhängig von der Höhe des Mietzinses – unbeachtlich. Der Vermieter muss sich also nicht für die Mehrwertsteuer (PDV) registrieren lassen.

Bei der Vermietung zu gewerblichen Zwecken - gesonderte Voraussetzugen sind zu beachten – oder als Büroraum – ist in den unteren Geschossen meist ohne gesonderte Erlaubnis möglich – ist allerdings zu beachten, dass beim Überschreiten der "Kleinunternehmer-"Grenze in Höhe von 85.000 HRK (ca. 12.000 €) jährlich eine Pflicht zur Registrierung als Mehrwertsteuerpflichtiger besteht. Darüber hinaus müssen rechtlich ordnungsgemäße Rechnungen – zusätzlich zum Mietvertrag – ausgestellt werden und die Umsatzsteuer gleichzeitig mit der Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt abgeführt werden.

Weiterhin ist zu beachten, dass die Mieteinnahmen auf einem gesonderten Girokonto zu vereinnahmen sind, auf welches die Finanzverwaltung ungehinderten Zutritt hat.

Wegen der relativen Kompliziertheit der Angelegenheit ist dringend die Hinzuziehung eines Steuerberaters zu empfehlen.

 

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