Tag Archiv für Immobilienpreise

Immobilienpreise in Kroatien weiterhin unter Druck

Bei den Immobilien in Kroatien ist der Abwärtstrend noch immer nicht gestoppt. Wie sich aus der September-Bericht von Centarnekretnina ergibt, sind die Preise für mmobilien in der Hauptstadt Zagreb sogar hinter den Stand von Mai 2006 zurück gefallen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Preise um 2,4 % zurück gegangen. Der Durchschnittspreis für einen Quadratmeter ener Eigentumswohnung liegt jetzt bei 1.761 €.

Etwas besser sieht es an der Adriaküste aus. Dort sind zwar die Preise gegenüber dem Vormonat auch um 0,5 % gefallen, doch beträgt der Rückgang gegenüber dem Vorjahr nur 1,4 %. Bemerkenswert ist dabei, dass die Preise von Eigentumswohnungen und Apartments weiter fallen, während sich das Preisniveau der Wochenendhäuser leicht erholt. Wenig überraschend ist dabei die Tatsache, dass die Grundstückspreise in der Region Dubrovnik am höchsten sind, während an der Adriaküste im Raum Senj die niedrigsten Preise gezahlt werden.

Da die Tourismus-Saison ihrem Ende zugeht, ist für die nächsten Monate weiterhin mit einer sinkenden Nachfrage und fallenden Preisen zu rechnen.

Immobilienpreise in Belgrad

Das serbische Immobilienportal "imovina.net" hat eine Grafik veröffentlicht, in der die Stadtteile von Belgrad farblich markiert je nach Höhe der in dem Portal nachgefragten – also nicht tatsächlich erzielten! – Immobilienpreise dargestellt werden.

Naturgemäß liegt das Preisniveau in den Randbezirken der Hauptstadt niedriger und bewegt sich von 820 Euro pro Quadratmeter in den südöstlichen (Veliki mokri lug) über 827 Euro/qm in den nordöstlichen (KrnjaÄa)  Randbezirken bis hin zu 950 Euro/qm in den südwestlichen und nordwestlichen Randbezirken wie Željezak und Zemun polje.

In den zentrumsnahen Stadtteilen werden durchwegs Immobilienpreise von über 2.000 Euro/qm verlangt. Spitzenreiter sind die Bezirke Topcider mit 2.347 und Beli dvor mit 2.850 Euro/qm. Vor Jahresfrist lagen die Preise für Eigentumswohnungen in diesen gefragten Gegenden noch bis zu 20 % niedriger.

Der Immobilienmarkt in der Hauptstadt scheint sich also wieder gefangen zu haben. 

Immobilienpreise in Kroatien fallen auch im Juli 2010 leicht

Der Abwärtstrend auf dem kroatischen Immobilienmarkt wurde auch im Juli 2010 nicht ganz gestoppt. Nach der neusten Studie des Online-Portals Centar Nekretnina setzte sich der Abwärtstrend auch im Juli fort. Gegenüber dem Juni 2010 gingen die Immobilienpreise in Kroatien insgesamt um 0,5 % zurück, im Vergleich zum Juli 2009 sank der Preisindex um 4,0 % . Dabei war der Rückgang der Grundstückspreise im Großraum Zagreb mit 0,2 % gegenüber dem Vormonat bzw. 3,5 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat etwas schwächer als an der Adria, wo die Vormonatspreise um 0,9 % bzw. die Vorjahrespreise um 4,7 % unterschritten wurden.

Da sich die Kreditvergabe weiterhin auf recht niedrigem Niveau bewegt, erwartet das Portal, dass sich die Korrektur in den kommenden Monaten fortsetzt.

“Katastrophaler Zustand auf dem Immobilienmarkt in der Republika Srpska”

titelt die bosnische Tageszeitung Dnevni Avaz. In dem Beitrag vom 10.02.2010 wird ein düsteres Bild der jetzigen Marktsituation gezeigt, wobei man sicherlich nicht außer Acht lassen darf, dass gerade dieses Medium der Serbenrepublik aus politischen Gründen nicht besonders gewogen ist.

Während die Immobilienpreise vor gut einem Jahr im Zentrum von Banja Luka noch 4.000 KM/qm betrugen, sind Neubauten inzwischen auf 3.000 KM, Altbauten sogar auf 1.700 KM gefallen. Manchem Immobilienmakler gelingt es nicht einmal, eine einzige Immobilie in zwölf Monaten an den Mann zu bringen. Die weitere Preisentwicklung gilt auch unter Immobilienexperten als sehr ungewiss.

Trotz mangelnder Nachfrage wird aber auf den Baustellen – zwar mit verminderter Intensität – weiter gebaut. Dabei besteht jedoch die Befürchtung, dass die Qualität der Bauweise durch die fallenden Preisen negativ beeinflusst wird.

 

Mehrwertsteuererhöhung trifft auch Immobilien

Die überfallartig von der Regierung beschlossene Erhöhung der Umsatzsteuer in Kroatien von 22 auf 23 % wird vermutlich auch Auswirkungen auf die Immobilienpreise haben. Bekanntlich unterliegt die Veräußerung von Neubauten in Kroatien der Umatzsteuer, so dass die Bauherren zumindest versuchen dürften, diese Steuererhöhung auf die Endverbraucher abzuwälzen. Ob dies angesichts der Finanzkrise und der mangelnden Nachfrage tatsächlich gelingt, ist aber eine andere Frage.

 

Immobilienpreise in Kroatien weiter im Fall

Wie das kroatische Immobilienportal CentarNekretnina in seiner Untersuchung für den Juni 2009 berichtet, sind die kroatischen Immobilienpreise weiter im Fallen begriffen.

In der Hauptstadt Zagreb sind die Preise für Immobilien gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,5 % zurückgegangen, während an der Adria der Rückgang nur 2,2 % betrug. Für ganz Kroatien fielen die Immobilienpreise um durchschnittlich 2,5 %.

Dabei handelt es sich wohgemerkt nicht um Werte von tatsächlichen Immobilienverkäufen, sondern um die Angebotspreise. Da die angebotenen Preise erst allmählich an die Marktsituation angepasst werden, ist davon auszugehen, dass der Preisverfall tatsächlich noch stärker ist.

 

 

Stark fallende Immobilienpreise in der Föderation BuH

Wie die bosnische Tageszeitung OSLOBOÄENJE in ihrer Ausgabe vom 20. Mai 2009 berichtet, sind die Preise für Immobilien in der Föderation Bosnien und Herzegowina gegenüber dem Vorjahr um 30 % gefallen. In Sarajewo kostet nunmehr der Quadratmeter Wohnraum zwischen 1.300 KM (entspricht genau unserer früheren DM) in einfachen bis zu 3.500 KM in feinen Wohnvierteln; für Luxuswohnungen werden bis zu 4.400 KM pro qm verlangt.

Immobilienmakler erwarten einen weiteren Preisverfall bei Eigentumswohnungen, da die Kaufkraft der Bevölkerung weiter abnimmt. Über die Preisentwicklung in der Republika Srpska wurde nicht berichtet.

Immobilienpreise gehen in ganz Kroatien weiter zurück

In der Anfang März 2009 veröffentlichten Untersuchung des kroatischen Immobilienportals "CentarNekretnina.net"  ist im Februar 2009 ein weiterer Fall der Immobilienpreise gegnüber dem Vormonat festzustellen. Erwähnenswert ist dabei die Grundlage der Berechnung, denn sie basiert auf von den Anbietern verlangten Preises. M.E. darf man aber davon ausgehen, dass die tatsächlichen Verkaufspreise nicht nur niedriger sind, sondern dem Abwärtstrend vorauslaufen, während die "Wunschpreise" noch einigermaßen am früheren Niveau festhalten.

Auf das gesamte Land bezogen sind die Preise für Grundstücke im Februar gegenüber dem Januar 2009 um 0,9 % gesunken. Dabei betrug der Rückgang in Zagreb 1,2 %, während an der Adria die Preise nur um 0,5 % fielen.

Der Quadratmeter-Preis für Häuser in Zagreb war dabei  um 34 % niedriger als für entsprechende Eigentumswohnungen. Er betrug im Februar 2009 1.303 €, während für Eigentumswohnungen 1.968 € pro qm verlangt wurden,

An der Adria wurden Häuser für durchschnittlich 1.558 € pro qm angeboten, während Eigentumswohnungen für 2.266 € zu haben waren.

 (Quelle: www.centarnekretnina.net – in kroatischer Sprache) 

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